„Böhse Onkelz“-Coverband
13.05.2010
Riders Cafe [Lübeck]
Preis: 14€ Abendkasse
Dieses Konzert war unser erstes Konzert überhaupt, weshalb wir bis dahin völlig erfahrungslos waren.
Als Fans der Band „Böhse Onkelz“, welche leider seit einigen Jahren nicht mehr spielen, war dieser Termin für uns ein absolutes Muss!
Unsere Erwartungen an die Coverband waren also hoch – und wir wurden nicht enttäuscht!
Die Enkelz sind eine sehr bekannte Band im Riders Cafe, was auch daran liegt, dass dort ihre Karriere begann.
Sie treten dort mehrmals im Jahr auf und sorgen jedesmal für ein volles Haus, wobei sich unter den Gästen schon ein regelrechtes Stammpublikum gebildet hat, das kein Konzert auslässt.
Doch auch Neulinge, wie wir es waren, hatten keine Probleme.
Auffällig war, dass es für den Preis von 14 Euro nur eine Band, also keine Vorband, gab.
Das stimmt allerdings nicht so ganz:
Die Enkelz sind ihre eigene Vorband!
Neben Onkelz-Covern spielen sie nämlich auch eigene Musik, die gar nicht so schlecht klingt.
Zugegeben, mit den Liedern der Onkelz können sich ihre Eigenkreationen nicht messen, dennoch sollte man nicht zu spät kommen und diese somit verpassen.
Diese werden nämlich als erstes gespielt, um die Stimmung schon mal anzuheizen.
Nachdem sie einige Lieder von ihren eigenen Alben gespielt haben, gibt es eine kurze Pause.
Anschließend kommt das, worauf alle gewartet haben:
Ihre Coverversionen der Böhsen Onkelz!
Diese stehen den Original-Liedern der Onkelz in keinster Weise nach!
Alle Lieder wurden vollkommen fehlerfrei gespielt und hörten sich, bis auf die Stimme, genauso an, wie die Originale!
Während das Publikum bei den Eigenkreationen der Enkelz teilweise noch recht zurückhaltend war und einige weiter hinten blieben, drängten nun alle nach vorne, direkt an die Bühne.
Die Stimmung blieb bis zum Ende auf dem Höhepunkt!
Niemand dachte auch nur im Entferntesten daran, das Riders Cafe vorzeitig zu verlassen!
Glücklicherweise hatten wir uns noch rechtzeitig einen Platz direkt an der Bühne sichern können, den man jedoch nur sehr schwer halten konnte, obwohl er an der Seite war.
Der Grund dafür war, dass es ständig Stellen zum Pogen gab, welche vom Publikum niemals ausgelassen wurden.
Die häufigen Stellen zum Pogen und die Tatsache, dass man als Onkelz-Fan bei jedem Lied mitsingen konnte, sorgten dafür, dass wir am Ende des Konzertes völlig fertig und heiser waren.
Unser Fazit:
Das Konzert war einfach nur hammergeil!
Jeder Onkelz-Fan sollte es sich einmal sehr gut überlegen, ob er eines dieser Konzerte auslässt.
Doch auch für Leute, die die Böhsen Onkelz noch nicht kennen, könnte sich der Konzertbesuch lohnen.
In diesem Fall solltet Ihr Euch erst mal ein paar Videos bei Youtube abgucken.


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