Roger Miret & The
Disasters
Support: Civet
Datum: 3.5.2011
Location:
Logo
Zuschauer:
Mittelmäßig
VVK:
14 Euro
Die Erwartungen an das
Konzert waren von Anfang an hoch. In den 80gern hat Roger Miret mit
Agnostic Front Meilensteine des New York City Hardcore gesetzt, jeder
der auf Hardcore (egal ob von der alten oder neuen Schule) steht
kennt die Alben, "Victim
in Pain", "Riot, Riot, Upstart" oder "Something’s
Gotta Give". Wenn man irgendwo "From the eastcoast, to the
westcoast ..." hört, möchte man gleich mit einfallen.
Doch
genug von AF, an diesem Abend ging es um die Disasters.
Sie
machen keinen Hardcore sondern Streetpunk auf hohem Niveau.
Die
Alben "1984", "My Riot" und "Gotta Get Up
Now" aus diesem Jahr finden sich bei mir im Plattenschrank und
eines ist besser als das Vorherige. Man kann dazu Lachen, Weinen und
natürlich sich mit seiner Crew vollaufen lassen und über alte
Zeiten reden, als ein Kasten Astra noch ein paar Groschen gekostet
hat. Natürlich kann man auch dazu tanzen ...
Da der Auftritt auf einen Dienstag war, beim Meister noch kurzfristig
einen Urlaubsantrag eingereicht. Welchem nach einem kurzen Besuch der
Myspace Seite der Disasters und dem Video zu Gotta get Up Now
natürlich stattgeben wurde.
Vorband Civet:
Ich habe vor dem Abend nie
von ihnen gehört, nach kurzer Youtube Suche war das Interesse
geweckt. Am Ende waren sie als Vorband in Ordnung, haben jedoch
keinen umgehauen- zumindest musikalisch. Es gab durchschnittlichen
Punk und die Sängerin hat geröhrt wie ein Elch, was will man mehr ?
Civet – L.A. Nights
The Disasters:
Das Logo war zwar nur
mittelmäßig besucht, vermutlich da Dienstag war, daher hielten sich
viele dezent im Hintergrund.
Aber wen schert das schon ?
Von allen Alben war etwas
dabei, egal ob "My Riot", "Kiss Kiss Kill Kill",
"R.A.M.O.N.E.S." oder vom neuen Album "Bare Knuckle
Brawler" und "Gotta Get Up now". Es war meine erste
Disasters Show und alles genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte,
der Schweiß der Band traf einen ins Gesicht, gelegentlich bekam man
einen Ellenbogen in die Seite und bei Sing-Alongs fiel man sich in
die Arme.
Schaut euch einfach die
Videos an da kommt das zumindest zum Teil rüber.
Gespielt wurden auch einige
Zugaben, sowie "Crucified" und "Gotta Go" was
natürlich der Höhepunkt eines derben Abends war.
R.A.M.O.N.E.S.
Bare Knuckle Brawler & Kiss Kiss Kill Kill
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